Zum 22. Male fand dieses, weit über die Landesgrenzen hinaus, bekannte Drachenfest in diesem Jahr statt und nach langem auch mal wieder eines mit viel Sonne und ordentlichem Wind (2-3 Bft.), der dazu auch noch aus einer günstigen Richtung kam.
Zum Glück hatten wir unseren Wohnwagen schon am Donnerstagabend nach Kamen auf das Gelände gebracht und das Vorzelt aufgebaut (für uns sind es ja nur 10 Kilometer zum Segelflugplatz), denn bei unserer Ankunft am Freitag späten Nachmittag hatte Petrus leider kein Mitleid mit den angereisten Drachenfliegern und ließ es fortwährend regnen, welcher bis spät in die Nacht andauerte.
Zum Glück hatte dies jedoch keinen nennenswerten Einfluss auf die Stimmung der Drachenflieger beim Bürgermeisterbier und so wurde den ganzen Abend über geklönt und gelacht.
Der Samstag hingegen hatte sich von seiner allerbesten Seite präsentiert:
Sonne, ein paar Wolken (mal mehr, mal weniger), ein super Wind um die 2-3 Bft. und vor allem trocken. Fliegerherz was willst du mehr.
Den ganzen Tag über haben um die 150 Drachenflieger ihre Drachen an den Himmel gestellt, was für eine bunte und entspannte Kulisse gesorgt hat. Darüber konnten sich auch die schätzungsweise 8000 Besucher am Samstag bei einem gemütlichen Bummel über den Platz erfreuen. Kinder konnten im Workshop Zelt ihre eigenen Drachen bauen und anschließend fliegen lassen, während es sich die Eltern bei einer Tasse Kaffee und einem Stück Kuchen gut gehen ließen.
Ein Highlight während der ganzen Veranstaltung war das Lenkdrachen Team „Kiteforce“ aus Frankreich, die den ganzen Tag über eine Vorstellung nach der anderen geflogen haben und wer die Jungs kennt, weiß auch auf welch hohem Level geflogen wird. Nicht umsonst haben sie mehrere Titel gewonnen was es auf internationaler Ebene gibt.
Auch das Nachtfliegen war dieses Jahr eindeutig mal wieder eine Ausnahme: Wind zur Nachtflugshow. Eine Seltenheit aber doch wahr. Ein konstanter Wind um 2 Bft. machte es möglich eine Show zu zeigen, wo man nicht mit seinen Drachen quer über das Feld rennen musste sondern ganz gemütlich durchziehen. So hatten die Zuschauer (ca. 2500 – 3000) die Möglichkeit sich alles in Ruhe ansehen zu können. Abgerundet wurde die Show mit einer Kür vom Lenkdrachen Team „Kiteforce“ und einem ca. 8 min. Feuerwerk.
Der Sonntag hatte leider seinem Name keine Ehre gemacht, zumindest nicht bis zum frühen Nachmittag. Es nieselte den ganzen Morgen durchgehend und die Prognosen waren leider auch nicht die Besten, was leider viele Drachenflieger dazu bewogen hat, vorzeitig Ihre Zelte abzubrechen und sich auf die Heimreise zu begeben. Verübeln kann man es Ihnen jedenfalls nicht.
Wären wir nicht mit in der Organisation, hätten wir bestimmt auch nicht anders reagiert.
Jedenfalls hatten sich die Prognosen als falsch entpuppt und so wurde es doch wieder sonnig und windig und wir konnten noch das ein oder andere fliegen lassen.
Leider hatten die Besucher, die dann doch noch kamen, einen ziemlichen leeren Himmel zu sehen bekommen. Was aber anscheinend gar nicht mal so schlimm war, denn viele brachten ihre Drachen mit und haben diese dann auch auf der fast leeren Wiese fliegen lassen.
Unser kurzes Fazit:
  • Eine tolles Fest mit super Stimmung, wenn man von der Musik mal ganz absieht.Uns hat es gefallen, auch wenn es ein wenig stressig war haben wir vieles fliegen lassen können.
  • Das erste Mal mit dem Wagen aus dem Matsch rausgezogen zu werden.
  • Viele bekannte Gesichter wiedergetroffen und neue Leute kennengelernt.
  • Und man kann nur hoffen, dass Petrus nächstes Jahr ein wenig mehr Rücksicht auf uns nimmt.

Zu den Bildern vom Drachenfest geht es hier lang.
WDR Reportage

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